Samstag, 4. Dezember 2010

Imperia Trainingstag

Heute, der Tag vor der Regatta, brauchten wir um uns wieder an das Meer zugewöhnen, aber uns nicht zu überanstrengen. Um 10.30 Uhr spürte unser neuer 420er, dass erste mal Salzwasser. Als wir aus dem Hafen kamen, waren wir überrascht wie wenig Wind es, zu den im Verhältnis grossen Wellen, hatte.

Es war sehr böig und schwierig zum segeln.


Am Nachmittag bastelten wir noch ein wenig am Schiff und registrierten uns für die Regatta. Wir bekamen die Nummer 109.
Nun gehen wir Italienisch Abendessen und freuen uns auf den morgigen Tag.

Mimii

Freitag, 3. Dezember 2010

Fahrt nach Imperia

6:15 Uhr kam ich im Club an, ausser mir war erst Fränzi und Mone (unsere Trainerinnen) da. Fränzi versuchte irgendein Schloss aufzubekommen, das eingefrohren war. Mein Vater versuchte es auch noch und nach mehreren Anläufen konnten sie es öffnen. Juhu, wir können doch nach Imperia gehen. Die Anderen kammen auch an und wir konnten gegen 6:30 Uhr losfahren. In Gümligen gingen wir noch Mimi abholen, sie freute sich sehr in ein warmes Auto einzusteigen. Die Fahrt wurde sehr lange, wir hatten sehr laute Phasen, aber auch Phasen, in denen alle schliefen. Von der Autobahn aus, sahen wir das Meer schon, doch waren wir immernoch von Schnee umgeben, wir konnten sogar Schaumkronen erkennen. Die Begeisterung war sofort gross. Um drei Uhr kamen wir endlich an, luden unsere Schiffe ab und stellten mit schrecken fest, dass es um 17:00 Uhr ja schon dunkel wird. So konnten wir nicht mehr aufs Wasser gehen, dafür bastelten wir noch an unseren Booten. Nun ist unser Boot ready fürs erste Training morgen und am Sonntag beginnt die Regatta.

Michelle

Sonntag, 14. November 2010

Lebkuchen Regatta Oberhofen

Am Samstag Mittag liefen wir im TYC aus und segelten nach Oberhofen. Am Start sind wir nicht so gut weg gekommen doch wir legten aufholjaggten hin und beendeten beide Läufe auf dem 4 Rang.Der Wind war mit 1-2 Bf sehr wenig aber gut Segelbar für uns.

Am Sonntag morgen mussten wir schon früh aufstehen, nämlich um 6.30 Uhr. Als wir um 09.00 Uhr auslaufen wollten, hatte es keinen Wind auf unserem schönen Thunersee. Um 10 Uhr liefen wir auf den windstillen See aus und warteten bis um 15.00 Uhr draussen. Wind kam leider keiner mehr und wir wurden nur braun von der Sonne.
Nun sind auch unsere neue Segel zum neuen Schiff gekommen.


So beendeten wir diese Regatta auf dem unglücklichen 4 Rang von Insgesamt 11 Teilnehmenden 420er. Wir sind mit dem Resultat zufrieden und freuen uns auf die Regatta in Imperia anfang's Dezember.

Mimii

Sonntag, 7. November 2010

Isbärepokal Thalwil 6./ 7. November

Wieder ist ein Wochenende vorbei, das Ende der Saison rückt immer wie naher. Diesmal ging es an den Zürchersee nach Thalwil. O Nein, schon wieder an den Zürchersee, wird es Wind haben? Dies dachte so fast jeder auf der Fahrt Richtung Thalwil. Mit dem ersten Blick auf den See, verschwanden unsere Zweifel, denn man sah schon von weitem den Wind.... Am Hafen hiess es schnell schnell alles parat machen und sich in die Kleider zu stürtzen. Voll motiviert gingen wir um elf Uhr auch schon aufs Wasser. Jeeh, es hatte wirklich super Wind, doch war er sehr, sehr drehig und böig, doch wir sind uns dies doch mittlerweilen gewöhnt, in den letzten Regattas war es schließlich nicht anders. Doch eines muss man schon sagen, so böig und drehig wie dieses Wochenende am Zürchersee war es schon lange nicht mehr. Vier super Läufe konnten wir segeln, mit den Resultaten 3, 2, 2 und 2. Am Abend wussten wir aufjedenfall wiedereinmal was wir heute gemacht haben und müde war, glaub ich, so ziemlich jeder, hehe... Für den Sonntag war nur noch ein Lauf geplant, da max. 5 gesegelt werden konnten und wir schon vier hatten. Um halb elf Uhr hatten wir unseren Start, doch der Lauf ging nicht so wie geplant. Ca. einenhalb Minuten vor dem Start riss der Knoten meiner Grossschot und ich musste sie zuerst wieder einfädeln und verknoten. Wir kamen gerade noch zum Start, so dass wir immer noch im Rennen waren. Der Wind wurde immer wie stärker und drehte sehr stark. Die erste Runde lief sehr gut, doch dann passierte schon wieder etwas sehr dummes. Durch eine Böe krängte das Schiff sehr stark ins Lee, ich wollte noch ins Luv springen, verfehlte aber die Gurten mit den Füßen und fiel rückwärts ins Wasser. Ich konnten nur noch dem Boot zusehen, wie es kenterte. Nachdem wir es endlich wieder aufgestellt hatten segelten wir noch ins Ziel, aber natürlich wurden wir letzter. Im Gesamten wurden wir dann 3. Punktegleich mit dem 2. Grrr... aber trotzdem ein super Resultat, wir sind aufjedenfall sehr zufrieden...

Michelle

Sonntag, 24. Oktober 2010

Feinschliff an SUI 54147

Es regnete den ganzen Tag, so bastelten wir mit Fränzi (eine von unseren Trainerinnen) im Regen.Unser Ziel war die Trimms noch einmal, mit Fränzi durch zu gehen. Es gab immer wieder Komplikationen und die Schrauben waren so fest, das sich weder vorwärts noch rückwärts etwas bewegte. Wir legten ungefähr vier mal das Schiff ab, zum kontrollieren. Anschliessend machten wir noch Anpassungen in der Bootsschale mit den Schotten.
Nun ist unser neues Boot bereit, um in den ersten Wettkampf zu starten.

Bis Thalwil.

Mimii

Sonntag, 17. Oktober 2010

Schweizermeisterschaft 2010

Sonntag: Letzter Regattatag,  mit einem Laufsieg
Juhu, 11 Läufe im Gesamten, so viel wie schon lange nicht mehr. An den letzten 2 Schweizermeisterschaften konnten nur 4 Läufe gesegelt werden.
Der heutige Tag war nocheinmal sehr anstrengend. 4 Läufe konnten wir bei schönstem , aber immer noch sehr böhigem und drehigem Wind absolvieren. Beim ersten Lauf an der ersten Bahnmarke sahen unsere Chancen auf ein gutes Resultat sehr schlecht aus. Der drehige Wind hat aber auch seine Vorteile. Auf der 2. Kreuz waren wir die einzigen die auf die rechte Seite segelten und überholten alle. Beim 2. Mal runden der Luvboje führten wir das Feld an und dies bis ins Ziel. Der 2. Lauf lief leider weniger gut, dafür der dritte und der vierte wieder super. Nach 4 Läufen heute und im Gesamten 11 Läufe war die Regatta schon um 14.00Uhr beendet. Bis zur Rangverkündigung wussten wir nicht auf welchem Rang wir sind, die Ränge 3-5 waren ungewiss. Unsere Geduld wurde noch einmal auf die Probe gestellt, von allen, auch von denen, die es nicht direkt betraf. Endlich nach langen Reden wurde die Rangliste bekannt gegeben. Auf dem 5. Platz positionierten sich Fabrice und Giullaume, nur mit kleinem Rückstand auf uns dann auf dem 4. Platz kommen wir, 3. wurden Mara/Fabi, 2. Seba/Matteo und Schweizermeisterinnen 2010 Linda/Maja. Wir sind überglücklich über unser Resultat und freuen uns schon auf die nächste Regatta.
Rangliste: http://www.regattaclub-oberhofen.ch/images/stories/Ranglisten_2010/sm420/day4.html

Samstag: Nur ein Lauf, viel Regen und eiskaltes Wetter
Bis um 7.00Uhr konnten wir heute im Bett liegen bleiben, das war ja schon fast ausschlafen. Das Tageswetter 3°C, viel Regen, wenig Wind, doch Segler sind hart im nehmen und gehen auch bei diesen Temperaturen aufs Wasser. Ein Lauf brachten wir bei wenig Wind zustande, dannach schlief der Wind auch schon wieder ganz ein. Glücklicherweise entschied das Kommite, dass wir an Land warten und nicht im Regen. Nach 4 Stunden warten brachen sie den Tag ab.


Freitag: Zweiter Regattatag
Wie angekündigt liefen wir pünktlich um 8.00Uhr aus, ein Lauf brachten wir bei leichtem, böhigen und drehigem Wind zustande, dannach liess der Wind nach bis es gar keinen mehr hatte. Dieser erste Lauf war für uns der perfekte Anfang, an der 1. Bahnmarke führten wir, doch zu unserem Ärger mussten wir den Lauf aufgeben, wegen eines Frühstartes. So beendeten die Anderen den Lauf ohne uns. Bei etwa 5°C warteten wir dannach etwa 6 Stunden auf dem Wasser. Endlich kam wieder Wind auf und wir konnten nocheinmal 2 Läufe machen. Juhu, wir hatten schon 6 Läufe, die SM ist gültig und in den letzten beiden Jahren konnten nur 4 Läufe gesegelt werden.

Donnerstag: Erster Regattatag
Der erste Regattatag, alles war noch sehr gemütlich und entspannt, erst  um 13.00 Uhr war der erste Start angesagt. Der Wind war nur schwach und sehr böhig, aber trotzdem wir brachten 3 Läufe mit super Resultaten zustande. Am Abend, als das Zwischenklassament veröffentlicht wurde, hatten wir eine positive Überraschung, wir konnten uns mit unseren Resultaten auf dem 3. Rang platzieren, die Freude war riesig, trotzdem wir wussten, dass wir uns noch nicht zu früh freuen dürfen, den es galt noch 3 Tage zu segeln und unseren Platz zu verteidigen, den die Konkurrenz war stark. Auch ein negative Mitteilung bekamen wir, um 8.00Uhr sollten wir Auslaufbereit sein, das hiss um 6.00Uhr aufstehen.

Mittwoch: Einschreiben und Training
Heute ging die Schweizermeisterschaft los. Das Einschreiben, wie immer eine langwierige Prozedur, wir hatten fast eine Stunde. Als wir es endlich hinter uns hatten, gingen wir noch mit den Genfer Fabrice und Giullaume Rigot trainieren, wir hatten viel Spass und konnten uns an die Bedingungen gewöhnen die auch an den nächsten Tagen herrschten. Gespannt auf Morgen gehen wir nach drei Stunden training nach Hause.

Michelle

Dienstag, 12. Oktober 2010

SUI 54147

Gestern um 10.30 Uhr war es so weit, wir durften unser neues Boot in Empfang nehmen. Es ist ein Ziegelmeier, das ist die Marke, vorher hatten wir einen Nautivela das ist die andere dominierende Marke. An einem neuen Boot muss man noch viel "basteln" und anpassen, dass es für uns perfekt stimmt. Wir bastelten den ganzen Tag bis am Abend und heute um 11.00 Uhr ging es wieder weiter. Am Nachmittag spürte unser neues Boot das erstemal Wasser und so machten wir nach die Jungfernfahrt. Ein paar Sachen müssen wir noch ändern, es sind aber nur noch Keinigkeiten.
Wir sind mega stolz!!

Hier noch ein paar Bilder von Heute.

 Hier waren wir gerade am trimmen.
Morgen werden wir noch die Kleinigkeiten beseitigen und uns bei unseren Trainerinnen wertvolle Tipps für das optimale Tuning des Bootes holen, und uns am Abend für die Schweizermeisterschaft (SM) einschreiben/ registrieren, welche bei uns im Thunersee Yachtclub ausgetragen wird. Wenn Morgen beim Einschreiben alles gut geht, könnten wir eventuell die SM mit dem neuen Boot SUI 54147 segeln.

Mimii