Montag, 6. Dezember 2010

2. Regattatag Teil 2

Der Tag ging genau gleich weiter wie er anfing, viel Regen, kein Wind und hohe Wellen. Um 13:00 Uhr wurde abgebrochen, so konnten wir den Nachmittag verbringen wie wir wollten. Wir gingen mit ein paar Anderen das Städtlein besichtigen, obwohl es aus strömen regnete, aber wir fanden, den ganzen Tag im Hotel zu sitzen sei auch langweilig. Wir hatten riesen Spass und gelacht wurde sehr viel...
Um sechs Uhr trafen wir uns alle wieder und füllten noch einen Bogen aus zu unseren Erfolgsfaktoren, auf dem wir dann aufbauen werden. Danach gingen wir noch mit den Zürchern Abendessen.
Morgen ist leider auch schon wieder unser Abreisetag, also heisst es schon jetzt packen. Eigentlich würden alle lieber hier bleiben, denn wir haben alle das Gefühl, dass wir doch erst gerade angekommen sind. Naja, morgen ist für zehn Uhr der erste Start angesagt, hoffentlich mit Wind.

Michelle

2. Regattatag

10:30 Uhr, ich sitze im Hotel und warte auf Wind, die anderen sind im Restaurant und wärmen sich dort. Es regnet aus strömen und es hat riesige Wellen, aber der Wind lässt noch zu wünschen übrig. Das nächste Signal wird um 12:00 Uhr gegeben, bis dahin verschoben sie das Auslaufen. Hoffentlich wird es noch Wind geben. Gestern segelten wir die Läufe 22. und 15. Im Gesamten sind wir nun auf dem 19. Platz von 41. Mehr dazu heute Abend, sofern das Internet geht. Gestern lief es den ganzen Abend nicht.

Michelle

Sonntag, 5. Dezember 2010

Erster Regatta Tag Imperia

"Guätä Morgä" hiess es Heute um 08.00 Uhr beim Frühstück. Als wir um 09.30 Uhr auslaufen wollten, kam das Komitee und hängte die Startverschiebungs Flagge an den Flaggenmast. So warteten wir zwei Stunden und gingen gegen 12.00 Uhr aufs Wasser.
Vor lauter Spiedvergleich und richtigem Einstellen des Bootes, verpassten wir fast den Start. Mit ca. 30 Sekunden Verspätung Starteten wir doch noch und so begann unsere grosse Aufholjagt.Am Schluss denken wir, wir waren so in der Mitte des Damenfeldes. Damenfeld heisst das Männer und Frauen nicht gleichzeitig starten.
Im zweiten Lauf ging es uns besser doch es waren sehr schwierige Verhältnisse grosse Wellen und wenig Wind, dazu noch einwenig regen.
Um 14.30 Uhr hatte es fast keinen Wind mehr und es wurde abgebrochen.
Anschliessend konnten wir im Hotel eine Aufwärmende Dusche nehmen.
Heute geht nicht mehr so viel noch etwas zu Nacht essen und dann ab ins (warme) Bett.

Mimii

Samstag, 4. Dezember 2010

Imperia Trainingstag

Heute, der Tag vor der Regatta, brauchten wir um uns wieder an das Meer zugewöhnen, aber uns nicht zu überanstrengen. Um 10.30 Uhr spürte unser neuer 420er, dass erste mal Salzwasser. Als wir aus dem Hafen kamen, waren wir überrascht wie wenig Wind es, zu den im Verhältnis grossen Wellen, hatte.

Es war sehr böig und schwierig zum segeln.


Am Nachmittag bastelten wir noch ein wenig am Schiff und registrierten uns für die Regatta. Wir bekamen die Nummer 109.
Nun gehen wir Italienisch Abendessen und freuen uns auf den morgigen Tag.

Mimii

Freitag, 3. Dezember 2010

Fahrt nach Imperia

6:15 Uhr kam ich im Club an, ausser mir war erst Fränzi und Mone (unsere Trainerinnen) da. Fränzi versuchte irgendein Schloss aufzubekommen, das eingefrohren war. Mein Vater versuchte es auch noch und nach mehreren Anläufen konnten sie es öffnen. Juhu, wir können doch nach Imperia gehen. Die Anderen kammen auch an und wir konnten gegen 6:30 Uhr losfahren. In Gümligen gingen wir noch Mimi abholen, sie freute sich sehr in ein warmes Auto einzusteigen. Die Fahrt wurde sehr lange, wir hatten sehr laute Phasen, aber auch Phasen, in denen alle schliefen. Von der Autobahn aus, sahen wir das Meer schon, doch waren wir immernoch von Schnee umgeben, wir konnten sogar Schaumkronen erkennen. Die Begeisterung war sofort gross. Um drei Uhr kamen wir endlich an, luden unsere Schiffe ab und stellten mit schrecken fest, dass es um 17:00 Uhr ja schon dunkel wird. So konnten wir nicht mehr aufs Wasser gehen, dafür bastelten wir noch an unseren Booten. Nun ist unser Boot ready fürs erste Training morgen und am Sonntag beginnt die Regatta.

Michelle

Sonntag, 14. November 2010

Lebkuchen Regatta Oberhofen

Am Samstag Mittag liefen wir im TYC aus und segelten nach Oberhofen. Am Start sind wir nicht so gut weg gekommen doch wir legten aufholjaggten hin und beendeten beide Läufe auf dem 4 Rang.Der Wind war mit 1-2 Bf sehr wenig aber gut Segelbar für uns.

Am Sonntag morgen mussten wir schon früh aufstehen, nämlich um 6.30 Uhr. Als wir um 09.00 Uhr auslaufen wollten, hatte es keinen Wind auf unserem schönen Thunersee. Um 10 Uhr liefen wir auf den windstillen See aus und warteten bis um 15.00 Uhr draussen. Wind kam leider keiner mehr und wir wurden nur braun von der Sonne.
Nun sind auch unsere neue Segel zum neuen Schiff gekommen.


So beendeten wir diese Regatta auf dem unglücklichen 4 Rang von Insgesamt 11 Teilnehmenden 420er. Wir sind mit dem Resultat zufrieden und freuen uns auf die Regatta in Imperia anfang's Dezember.

Mimii

Sonntag, 7. November 2010

Isbärepokal Thalwil 6./ 7. November

Wieder ist ein Wochenende vorbei, das Ende der Saison rückt immer wie naher. Diesmal ging es an den Zürchersee nach Thalwil. O Nein, schon wieder an den Zürchersee, wird es Wind haben? Dies dachte so fast jeder auf der Fahrt Richtung Thalwil. Mit dem ersten Blick auf den See, verschwanden unsere Zweifel, denn man sah schon von weitem den Wind.... Am Hafen hiess es schnell schnell alles parat machen und sich in die Kleider zu stürtzen. Voll motiviert gingen wir um elf Uhr auch schon aufs Wasser. Jeeh, es hatte wirklich super Wind, doch war er sehr, sehr drehig und böig, doch wir sind uns dies doch mittlerweilen gewöhnt, in den letzten Regattas war es schließlich nicht anders. Doch eines muss man schon sagen, so böig und drehig wie dieses Wochenende am Zürchersee war es schon lange nicht mehr. Vier super Läufe konnten wir segeln, mit den Resultaten 3, 2, 2 und 2. Am Abend wussten wir aufjedenfall wiedereinmal was wir heute gemacht haben und müde war, glaub ich, so ziemlich jeder, hehe... Für den Sonntag war nur noch ein Lauf geplant, da max. 5 gesegelt werden konnten und wir schon vier hatten. Um halb elf Uhr hatten wir unseren Start, doch der Lauf ging nicht so wie geplant. Ca. einenhalb Minuten vor dem Start riss der Knoten meiner Grossschot und ich musste sie zuerst wieder einfädeln und verknoten. Wir kamen gerade noch zum Start, so dass wir immer noch im Rennen waren. Der Wind wurde immer wie stärker und drehte sehr stark. Die erste Runde lief sehr gut, doch dann passierte schon wieder etwas sehr dummes. Durch eine Böe krängte das Schiff sehr stark ins Lee, ich wollte noch ins Luv springen, verfehlte aber die Gurten mit den Füßen und fiel rückwärts ins Wasser. Ich konnten nur noch dem Boot zusehen, wie es kenterte. Nachdem wir es endlich wieder aufgestellt hatten segelten wir noch ins Ziel, aber natürlich wurden wir letzter. Im Gesamten wurden wir dann 3. Punktegleich mit dem 2. Grrr... aber trotzdem ein super Resultat, wir sind aufjedenfall sehr zufrieden...

Michelle