Wie jedes Mal am Anfang eines Trainings oder einer Regatta müssen wir unser Schiff aufstellen und alles richtig Trimmen. Natürlich ist dies eine sehr mühsame Arbeit, sie hat aber auch was schönes an sich, man kann sich so richtig auf das nachher freuen.
Gestern trainierten wir etwa 5 Stunden auf dem Wasser, 2 am Morgen, 3 am Nachmittag. Der Wind war leider nicht sehr stark, sondern nur so knapper Trapezwind. Wellen hatten wir eigentlich keine. Im Moment sind wir drei Boote die hier trainieren, eines aus dem Tessin, eines aus der Welschschweiz, wir und unseren Trainer, der Argentinier ist und Spanisch spricht, unsere Trainingssprache ist Englisch. Super, wir sind drei Teams und sprechen 5 Sprachen zur selben Zeit.
Heute fing der Tag mit einem Morgenfooting an, danach folgte eine 2 Stündige Morgensession. Leider stellte am Mittag der Wind ganz ab, so dass uns unser Trainer hineinschleppen musste. Wegen den schlechten Windverhältnissen hatten wir einen verlängerten Mittag, den wir mit "sünnele" verbrachten, denn die Sonne scheint hier herrlich. Am Nachmittag kam zum Glück wieder Wind auf, sogar ein paar Wellen hatten wir. Nach dem Training wurde jedes Video genaustens analysiert.
Die Windverhältnisse sind zwar nicht genau so, wie wir sie uns gewünscht hätten, aber wir können trotzdem sehr viel von diesem Training profitieren und haben sehr viel Spass hier.
MIchelle
Mittwoch, 2. Februar 2011
Dienstag, 1. Februar 2011
Hyères 2. Training
Gestern begann, um 10:34 Uhr, unsere gemeinsame Reise wieder nach Hyères. Der Lautsprecher verkündete die ganze Zeit: " ce train continue à destination de Lausanne, Geneve, Geneve airoport"... mitlerweile können wir diesen Spruch auswendig. In Genf stiegen wir in den TGV um. Irgendwo kurz vor Lyon stoppte der Zug einfach. Der Sprecher konnte uns nur sagen, dass es irgendwelche Signalstörungen gebe. Wir warteten mehr als 1 Stunde und verpassten dadurch unseren Anschlusszug, dies bedeutete, dass wir mit 2 Stunden Verspätung endlich in Hyères ankammen. Am Bahnhof wurden wir von Marco mit dem SST-Bus abgeholt. Plätze gab es darin keine mehr und die Taschen waren bis an die Decke gestapelt. Die paar Meter fuhren wir also noch zwischen Taschen und halb zerquetscht. Nach dem Bezug unseres Zimmers, welches dieses Mal ziemlich klein ist, gingen wir schon bald einmal schlafen, so dass wir am ersten Trainingstag fit sein werden.
Michelle
Michelle
Montag, 24. Januar 2011
1. Talentpool Training Hyères
Mit vielen schönen Erinnerungen und Freude können wir auf das erste Talent Pool Training zurückschauen. Es machte riesen Spass, wir hatten ein super Team und alles stimmte einfach. Jeden Tag konnten wir segeln gehen, der Wind war zwar nicht so, wie wir ihn gern gehabt hätten, aber wir konnten trotzdem sehr viel profitieren.
Am Mittwochnachmittag gingen wir mit dem Zug nach Genf. Dort wurden wir abgeholt, denn die Fahrt sollte mit Rigots weitergehen. Von Genf ging es 5,5 Stunden Richtung Süden. Es war eine lange Fahrt, aber wir hatten unseren Spass. Endlich in Hyères angekommen, durften wir unser Zimmer beziehen. Wir teilten das Zimmer mit Alexandra, einer Laserseglerin aus Genf und Marine aus Versoix. Beide sprachen Französisch, was für uns super war, denn so konnten wir gleichzeitig auch noch unser Französisch aufbessern. Aber auch sonst sprachen alle Französisch und das Training selbst war auf Englisch. :)
Am Donnerstag Morgen gingen wir schon früh in den Hafen, um unsere Boote aufzustellen, danach folgte ein Begrüssungsbriefing der Organisatoren und der Trainer. Ungeduldig warteten wir darauf, dass wir endlich aufs Wasser konnten, denn jeder wollte raus. Wir hatten schönen Wind, um uns wieder an unser Boot zu gewöhnen.
Der Freitag und der Samstag hatten ein relativ ähnliches Programm. Um viertel vor Acht war Tagwach, worauf ein Morgenfooting folgte. Wir gingen ein wenig am Meer entlang joggen und genossen die frische Morgenluft und danach noch ein paar Dehn- und Kraftübungen.
Wir hatten je eine Morgen- und eine Nachmittagssession, in denen wir viel gefilmt und korrigiert wurden. Der Wind war an beiden Tagen leider nicht mehr so stark und die Wellen kamen aus der entgegengesetzten Richtung, was ziemlich mühsam war. Am Abend analysierten wir alle Videos genau und versuchten viel daraus zu lernen.
Am Sonntag Morgen mussten wir leider auch schon wieder unser Appartement räumen, was allen sehr leid tat, denn wir hatten es wirklich super. Nochmals gingen wir 2 Stunden aufs Wasser, danach mussten alle Boote wieder auf die Trailer verladen werden, welche dann an einen sicheren Platz gebracht wurden.
Wir freuen uns schon jetzt wieder riesig auf das nächste Training, welches in 7 Tagen sein wird.
Am Mittwochnachmittag gingen wir mit dem Zug nach Genf. Dort wurden wir abgeholt, denn die Fahrt sollte mit Rigots weitergehen. Von Genf ging es 5,5 Stunden Richtung Süden. Es war eine lange Fahrt, aber wir hatten unseren Spass. Endlich in Hyères angekommen, durften wir unser Zimmer beziehen. Wir teilten das Zimmer mit Alexandra, einer Laserseglerin aus Genf und Marine aus Versoix. Beide sprachen Französisch, was für uns super war, denn so konnten wir gleichzeitig auch noch unser Französisch aufbessern. Aber auch sonst sprachen alle Französisch und das Training selbst war auf Englisch. :)
Am Donnerstag Morgen gingen wir schon früh in den Hafen, um unsere Boote aufzustellen, danach folgte ein Begrüssungsbriefing der Organisatoren und der Trainer. Ungeduldig warteten wir darauf, dass wir endlich aufs Wasser konnten, denn jeder wollte raus. Wir hatten schönen Wind, um uns wieder an unser Boot zu gewöhnen.
Der Freitag und der Samstag hatten ein relativ ähnliches Programm. Um viertel vor Acht war Tagwach, worauf ein Morgenfooting folgte. Wir gingen ein wenig am Meer entlang joggen und genossen die frische Morgenluft und danach noch ein paar Dehn- und Kraftübungen.
Wir hatten je eine Morgen- und eine Nachmittagssession, in denen wir viel gefilmt und korrigiert wurden. Der Wind war an beiden Tagen leider nicht mehr so stark und die Wellen kamen aus der entgegengesetzten Richtung, was ziemlich mühsam war. Am Abend analysierten wir alle Videos genau und versuchten viel daraus zu lernen.
Am Sonntag Morgen mussten wir leider auch schon wieder unser Appartement räumen, was allen sehr leid tat, denn wir hatten es wirklich super. Nochmals gingen wir 2 Stunden aufs Wasser, danach mussten alle Boote wieder auf die Trailer verladen werden, welche dann an einen sicheren Platz gebracht wurden.
Wir freuen uns schon jetzt wieder riesig auf das nächste Training, welches in 7 Tagen sein wird.
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Talentpool
Vor 14 Tagen erfuhren wir vom Verband Swisssailing Team (SST) das wir im Talentpool aufgenommen sind. :) Das ist mega cool!!
Wir freuen uns riesig!!!auf die Trainings in Hyères, am Mittelmeer, mit Matthias Bühler als Trainier.
Wir mussten für diese Trainings einiges streichen, was wir sonst gerne gemacht hätten, aber so profitieren wir am meisten.
Nun ist aber erst mal Zeit mit der Familie angesagt, wer weiss wann es das nächste Mal ist, wenn wir sie wieder sehen.
Wir freuen uns riesig!!!auf die Trainings in Hyères, am Mittelmeer, mit Matthias Bühler als Trainier.
Wir mussten für diese Trainings einiges streichen, was wir sonst gerne gemacht hätten, aber so profitieren wir am meisten.
Nun ist aber erst mal Zeit mit der Familie angesagt, wer weiss wann es das nächste Mal ist, wenn wir sie wieder sehen.
Schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschen wir Euch allen.
Michelle und Mimii
Mittwoch, 8. Dezember 2010
3. Regattatag
Heute Abend müssen wir schon nach Hause gehen? Dies war der wahrscheinlich meistgedachte Satz. Alle hatten wir das Gefühl, dass wir doch erst gerade angekommen sind, vorallem da wir ja noch fast keine Stunden auf dem Wasser hatten. Anders als alle anderen Morgen, mussten wir gestern vor dem Morgenessen packen, denn wir durften nur noch ein Zimmer behalten die anderen mussten wir schon räumen. Um neun Uhr war zur Verfügung, aber ehrlich gesagt, dass Meer sah genau gleich aus wie am Montag, nur dass es nicht regnete, zum Glück. Die Wettfahrtleitung wollte natürlich unbedingt noch Läufe machen, so gingen wir aufs Wasser. Die Wellen waren immernoch etwa 2 Meter hoch und der Wind betrug max. 0 Knoten, super. Ich glaube es gab niemandmehr dem nicht schlecht war. Gegen den Mittag kam ein wenig Wind auf, aber in entgegengesetzter Richtung zu den Wellen. Mit dem Wind kam aber auch sehr viel Strömung auf. Kurz gesagt, wenn man immer kreuzte, legte man immer wieder die gleiche Strecke zurück, sobald man das Grosssegel flattern lies trieb man sofort Meter um Meter ab und herauf kam man ohne Motorboot nicht. Nach etwa drei Stunden warten, wurde die ganze Regatta abgebrochen, bis wir aber im Hafen waren, waren es etwa vier Wasserstunden. Kaum an Land fing die Hektik an, mit Boot verladen, danach schnell umziehen und noch etwas essen gehen, bevor wir die lange Fahrt in Angriff genommen haben. Um fünf Uhr am Abend fuhren wir los und um ein Uhr am Morgen kamen wir endlich in Thun an.
Michelle
Michelle
3. Regattatag
Heute Abend müssen wir schon nach Hause gehen? Dies war der wahrscheinlich meistgedachte Satz. Alle hatten wir das Gefühl, dass wir doch erst gerade angekommen sind, vorallem da wir ja noch fast keine Stunden auf dem Wasser hatten. Anders als alle anderen Morgen, mussten wir gestern vor dem Morgenessen packen, denn wir durften nur noch ein Zimmer behalten die anderen mussten wir schon räumen. Um neun Uhr war zur Verfügung, aber ehrlich gesagt, dass Meer sah genau gleich aus wie am Montag, nur dass es nicht regnete, zum Glück. Die Wettfahrtleitung wollte natürlich unbedingt noch Läufe machen, so gingen wir aufs Wasser. Die Wellen waren immernoch etwa 2 Meter hoch und der Wind betrug max. 0 Knoten, super. Ich glaube es gab niemandmehr dem nicht schlecht war. Gegen den Mittag kam ein wenig Wind auf, aber in entgegengesetzter Richtung zu den Wellen. Mit dem Wind kam aber auch sehr viel Strömung auf. Kurz gesagt, wenn man immer kreuzte, legte man immer wieder die gleiche Strecke zurück, sobald man das Grosssegel flattern lies trieb man sofort Meter um Meter ab und herauf kam man ohne Motorboot nicht. Nach etwa drei Stunden warten, wurde die ganze Regatta abgebrochen, bis wir aber im Hafen waren, waren es etwa vier Wasserstunden. Kaum an Land fing die Hektik an, mit Boot verladen, danach schnell umziehen und noch etwas essen gehen, bevor wir die lange Fahrt in Angriff genommen haben. Um fünf Uhr am Abend fuhren wir los und um ein Uhr am Morgen kamen wir endlich in Thun an.
Michelle
Michelle
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