Montag, 24. Januar 2011

Sailing by Michelle and Michèle



1. Talentpool Training Hyères

Mit vielen schönen Erinnerungen und Freude können wir auf das erste Talent Pool Training zurückschauen. Es machte riesen Spass, wir hatten ein super Team und alles stimmte einfach. Jeden Tag konnten wir segeln gehen, der Wind war zwar nicht so, wie wir ihn gern gehabt hätten, aber wir konnten trotzdem sehr viel profitieren.


Am Mittwochnachmittag gingen wir mit dem Zug nach Genf. Dort wurden wir abgeholt, denn die Fahrt sollte mit Rigots weitergehen. Von Genf ging es 5,5 Stunden Richtung Süden. Es war eine lange Fahrt, aber wir hatten unseren Spass. Endlich in Hyères angekommen, durften wir unser Zimmer beziehen. Wir teilten das Zimmer mit Alexandra, einer Laserseglerin aus Genf und Marine aus Versoix. Beide sprachen  Französisch, was für uns super war, denn so konnten wir gleichzeitig auch noch unser Französisch aufbessern. Aber auch sonst sprachen alle Französisch und das Training selbst war auf Englisch. :)

Am Donnerstag Morgen gingen wir schon früh in den Hafen, um unsere Boote aufzustellen, danach folgte ein Begrüssungsbriefing der Organisatoren und der Trainer. Ungeduldig warteten wir darauf, dass wir endlich aufs Wasser konnten, denn jeder wollte raus. Wir hatten schönen Wind, um uns wieder an unser Boot zu gewöhnen.

Der Freitag und der Samstag hatten ein relativ ähnliches Programm. Um viertel vor Acht war Tagwach, worauf ein Morgenfooting folgte. Wir gingen ein wenig am Meer entlang joggen und genossen die frische Morgenluft und danach noch ein paar Dehn- und Kraftübungen.

Wir hatten je eine Morgen- und eine Nachmittagssession, in denen wir viel gefilmt und korrigiert wurden. Der Wind war an beiden Tagen leider nicht mehr so stark und die Wellen kamen aus der entgegengesetzten Richtung, was ziemlich mühsam war. Am Abend analysierten wir alle Videos genau und versuchten viel daraus zu lernen.

Am Sonntag Morgen mussten wir leider auch schon wieder unser Appartement räumen, was allen sehr leid tat, denn wir hatten es wirklich super. Nochmals gingen wir 2 Stunden aufs Wasser, danach mussten alle Boote wieder auf die Trailer verladen werden, welche dann an einen sicheren Platz gebracht wurden.


Wir freuen uns schon jetzt wieder riesig auf das nächste Training, welches in 7 Tagen sein wird.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Talentpool

Vor 14 Tagen erfuhren wir vom Verband Swisssailing Team (SST) das wir im Talentpool aufgenommen sind. :)  Das ist mega cool!!
Wir freuen uns riesig!!!auf die Trainings in Hyères, am Mittelmeer, mit Matthias Bühler als Trainier.
Wir mussten für diese Trainings einiges streichen, was wir sonst gerne gemacht hätten, aber so profitieren wir am meisten.
Nun ist aber erst mal Zeit mit der Familie angesagt, wer weiss wann es das nächste Mal ist, wenn wir sie wieder sehen.
Schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschen wir Euch allen.

Michelle und Mimii



Mittwoch, 8. Dezember 2010

3. Regattatag

Heute Abend müssen wir schon nach Hause gehen? Dies war der wahrscheinlich meistgedachte Satz. Alle hatten wir das Gefühl, dass wir doch erst gerade angekommen sind, vorallem da wir ja noch fast keine Stunden auf dem Wasser hatten. Anders als alle anderen Morgen, mussten wir gestern vor dem Morgenessen packen, denn wir durften nur noch ein Zimmer behalten die anderen mussten wir schon räumen. Um neun Uhr war zur Verfügung, aber ehrlich gesagt, dass Meer sah genau gleich aus wie am Montag, nur dass es nicht regnete, zum Glück. Die Wettfahrtleitung wollte natürlich unbedingt noch Läufe machen, so gingen wir aufs Wasser. Die Wellen waren immernoch etwa 2 Meter hoch und der Wind betrug max. 0 Knoten, super. Ich glaube es gab niemandmehr dem nicht schlecht war. Gegen den Mittag kam ein wenig Wind auf, aber in entgegengesetzter Richtung zu den Wellen. Mit dem Wind kam aber auch sehr viel Strömung auf. Kurz gesagt, wenn man immer kreuzte, legte man immer wieder die gleiche Strecke zurück, sobald man das Grosssegel flattern lies trieb man sofort Meter um Meter ab und herauf kam man ohne Motorboot nicht. Nach etwa drei Stunden warten, wurde die ganze Regatta abgebrochen, bis wir aber im Hafen waren, waren es etwa vier Wasserstunden. Kaum an Land fing die Hektik an, mit Boot verladen, danach schnell umziehen und noch etwas essen gehen, bevor wir die lange Fahrt in Angriff genommen haben. Um fünf Uhr am Abend fuhren wir los und um ein Uhr am Morgen kamen wir endlich in Thun an.

Michelle

3. Regattatag

Heute Abend müssen wir schon nach Hause gehen? Dies war der wahrscheinlich meistgedachte Satz. Alle hatten wir das Gefühl, dass wir doch erst gerade angekommen sind, vorallem da wir ja noch fast keine Stunden auf dem Wasser hatten. Anders als alle anderen Morgen, mussten wir gestern vor dem Morgenessen packen, denn wir durften nur noch ein Zimmer behalten die anderen mussten wir schon räumen. Um neun Uhr war zur Verfügung, aber ehrlich gesagt, dass Meer sah genau gleich aus wie am Montag, nur dass es nicht regnete, zum Glück. Die Wettfahrtleitung wollte natürlich unbedingt noch Läufe machen, so gingen wir aufs Wasser. Die Wellen waren immernoch etwa 2 Meter hoch und der Wind betrug max. 0 Knoten, super. Ich glaube es gab niemandmehr dem nicht schlecht war. Gegen den Mittag kam ein wenig Wind auf, aber in entgegengesetzter Richtung zu den Wellen. Mit dem Wind kam aber auch sehr viel Strömung auf. Kurz gesagt, wenn man immer kreuzte, legte man immer wieder die gleiche Strecke zurück, sobald man das Grosssegel flattern lies trieb man sofort Meter um Meter ab und herauf kam man ohne Motorboot nicht. Nach etwa drei Stunden warten, wurde die ganze Regatta abgebrochen, bis wir aber im Hafen waren, waren es etwa vier Wasserstunden. Kaum an Land fing die Hektik an, mit Boot verladen, danach schnell umziehen und noch etwas essen gehen, bevor wir die lange Fahrt in Angriff genommen haben. Um fünf Uhr am Abend fuhren wir los und um ein Uhr am Morgen kamen wir endlich in Thun an.

Michelle

Montag, 6. Dezember 2010

2. Regattatag Teil 2

Der Tag ging genau gleich weiter wie er anfing, viel Regen, kein Wind und hohe Wellen. Um 13:00 Uhr wurde abgebrochen, so konnten wir den Nachmittag verbringen wie wir wollten. Wir gingen mit ein paar Anderen das Städtlein besichtigen, obwohl es aus strömen regnete, aber wir fanden, den ganzen Tag im Hotel zu sitzen sei auch langweilig. Wir hatten riesen Spass und gelacht wurde sehr viel...
Um sechs Uhr trafen wir uns alle wieder und füllten noch einen Bogen aus zu unseren Erfolgsfaktoren, auf dem wir dann aufbauen werden. Danach gingen wir noch mit den Zürchern Abendessen.
Morgen ist leider auch schon wieder unser Abreisetag, also heisst es schon jetzt packen. Eigentlich würden alle lieber hier bleiben, denn wir haben alle das Gefühl, dass wir doch erst gerade angekommen sind. Naja, morgen ist für zehn Uhr der erste Start angesagt, hoffentlich mit Wind.

Michelle

2. Regattatag

10:30 Uhr, ich sitze im Hotel und warte auf Wind, die anderen sind im Restaurant und wärmen sich dort. Es regnet aus strömen und es hat riesige Wellen, aber der Wind lässt noch zu wünschen übrig. Das nächste Signal wird um 12:00 Uhr gegeben, bis dahin verschoben sie das Auslaufen. Hoffentlich wird es noch Wind geben. Gestern segelten wir die Läufe 22. und 15. Im Gesamten sind wir nun auf dem 19. Platz von 41. Mehr dazu heute Abend, sofern das Internet geht. Gestern lief es den ganzen Abend nicht.

Michelle